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© Josef Wassner Schifferstadt 2016/17

Welches Anliegen hat die Seite "Anthroposophisches"?

Auf diesen Seiten soll versucht werden, einige mir wichtig erscheinende anthroposophische Themen durch ausgewählte Zitate und Anmerkungen zu beleuchten.
Die Zitate finden Sie meist in den pdf-Dateien der Internet-Editionen der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (Ga). Diese können Sie bequem über den Menüpunkt Verschiedenes Unterpunkt Gesamtausgabe oder einen Link im Seitenfuß erreichen. Bevorzugt verwende ich die freie Verwaltung des Nachlasses von Rudolf Steiner (fvn).

Ihre Anregungen oder Verbesserungen nehme ich gerne per Email entgegen (Adresse siehe Impressum und Kontakt). Gerne bin ich bereit, die Seiten durch Zitate, die in den Kontext passen, zu erweitern.


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In Anthroposophie kann man sich nur einleben (aus Ga257 Seite 40f)

Derjenige, welcher Anthroposophie kennenlernt, wird bemerken, wie die einzelne Wahrheit, die vertreten wird, sich in den Zusammenhang der ganzen Anthroposophie hineinstellt. Und er wird einfach in demjenigen, das er im Zusammenhang kennengelernt hat, eine Bekräftigung einer neuen Wahrheit finden, die er hört. Und wiederum: die neue Wahrheit wird zurückwirken auf dasjenige, was er schon gehört hat. Und so ist mit Anthroposophie bekannt werden ein fortwährendes Wachsen in der Überzeugung von der Wahrheit der Anthroposophie. Von einer mathematischen Wahrheit kann man im Augenblick überzeugt sein, aber sie hat deshalb auch kein Leben. Das Anthroposophische ist Leben, daher ist auch die Überzeugung nicht in einem Augenblick abgeschlossen, das heißt, sie lebt, sie vergrößert sich fortwährend. Ich möchte sagen, die anthroposophische Überzeugung ist zunächst ein Baby, wo man noch ganz unsicher ist, wo man fast nur einen Glauben hat oder nur einen Glauben hat; dann wächst sich diese Überzeugung, indem man immer mehr und mehr kennenlernt, allmählich auch immer sicherer und sicherer aus. Dieses Auswachsen der anthroposophischen Überzeugung ist eben ein Zeuge von ihrer inneren Lebendig

Und auch daran muß man erkennen, wie man nicht nur anderes empfindet und denkt auf anthroposophischem Felde als auf andern heute gebräuchlichen Gebieten, sondern wie man anders denken muß, anders empfinden, anders fühlen, anders gestimmt sein muß als auf andern Gebieten. In diesem Anders-Gestimmtsein liegt das Wesentliche des Verständnisses für Anthroposophie, und von diesem Gestimmtsein aus kann Anthroposophie, ich möchte sagen, ihre Kreise ziehen in die verschiedensten Gebiete des Lebens.